Münchhausen im Nahen Osten

Unsere palästinensischen Cousins werden nicht müde, Lügengeschichten zu erfinden, die den Baron von Münchhausen blass und einfallslos aussehen lassen. Hier der neueste Streich:

Eine palästinensische „Studie“ beweist, dass die Klagemauer nicht Teil der (jüdischen) Tempelanlage war, sondern seit jeher zur Al-Aksa-Moschee gehört. Der Tempel habe nie existiert, Juden habe es in Jerusalem nie gegeben – die alte Leier. Leider geht dabei die Tatsache vergessen, dass der Islam jünger ist als das Judentum. Ausserdem kann jeder durchschnittlich begabte Archäologe anhand von Funden aus Jerusalem beweisen, dass die Stadt jüdisch war. A propos Funde: Wenn im Tempelbereich etwas gefunden wird, das historisch bedeutend und archäologisch interessant ist, aber leider auch beweisen könnte, dass früher tatsächlich Juden in Jerusalem gelebt haben, sind die arabischen „Finder“ immer sehr besorgt, die Teile möglichst schnell verschwinden zu lassen oder noch besser – sie per Lastwagen vor die Stadt zu karren und dort auszuleeren. Denn ein ungeordneter Schutthaufen ist archäologisch nicht mehr wirklich verwertbar, da die einzelnen Schichten, welche für eine Datierung der Fundstücke wichtig sind, durcheinandergeraten. Andrerseits gibt es in Jerusalem ein Museum für Islamische Kunst, welches friedlich neben dem Israel Museum und anderen Museen existiert.

Dummerweise glaubt die Welt gerne solche Hirngespinste wie die oben erwähnte „Studie“, hält sie fuer bare Münze und verbreitet sie fröhlich weiter.

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