Paul und Paula

Ich habe zwei ganz tolle, liebe, phantasievolle, einfallsreiche, wunderbare Kinder. (Ich weiss, ich weiss, jede Mutter behauptet das von ihren Sproesslingen, ich weiss. Darf man auch, denn jede Mutter gibt sich die groesste Muehe, eine perfekte Mutter zu sein – und scheitert mit wehenden Fahnen. All diesen Muettern moechte ich ans Herz legen, dass eine „good enough mother“ laengstens gut genug ist. Ich arbeite da auch an mir).

Manchmal jedoch verschwinden meine beiden tollen Kinder ganz einfach, meistens nicht gleichzeitig, zum Glueck – und an ihrer Stelle sind da zwei nervende, schreiende, tobende, Balgen, mit denen man nichts, aber auch gar nichts anfangen kann. Es ist dann jeweils zum Aus-der-Haut-Fahren, zum Die-Waende-Hochgehen, zum Davonlaufen. Wer sind diese fremden, unmoeglichen Kinder?

Bei uns heissen sie Paul und Paula. WEnn meine Kinder sie hereinlassen, dann ist die Stimmung futsch. Doch wenn sie drin sind, kann man sie auch wieder aussperren – denn Mama ist nur auf Paul und Paula boese, nicht auf Sohn und Tochter. Mit vereinten Kraeften werden bei Wut-, Trotz-, Schrei- und anderen Anfaellen Paul bzw. Paula wieder aus dem Haus geschmissen.

Es wirkt Wunder! Danach kommen naemlich meine tollen, lieben etc. (siehe oben) Kinder wieder!

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