Purim zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten

Dieses Jahr wollte bei mir gar keine Purim-Stimmung aufkommen. Zu frisch ist noch die Erinnerung an die vergangenen fünf Monate, während denen ich meine todkranke Schwägerin gepflegt habe, zu frisch noch ihr Tod, die Trauerwoche meines Mannes, zu gering meine Kraft und Energie.
Trotzdem muss das Leben weitergehen – und sei es nur der Kinder wegen. Denn die werden in Schule und Kindergarten schon recht früh auf dieses fröhliche Fest eingestimmt. Von meiner anderen Schwägerin, die in einer Grosstadt lebt, weiss ich, dass ihre Tochter geschlagene zwei Wochen lang jeden Tag unter einem anderen Motto im Kindergarten zu erscheinen hatte: Hut, Streifen und Tupfen, Tiere, berühmte Personen, Pyjama, usw. Da war unsere Schule dagegen geradezu bescheiden, denn es gab „nur“ drei Tage vor dem eigentlichen Purimball – Pyjama, Tiere und Recycling.

Recycelte Braut:

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Ich liess es mir nicht nehmen, auch dieses Jahr trotz allem (und für die Kinder, die stolz darauf sind) die Kostüme für den Purimball selber herzustellen. Meine Tochter war Pamina (eine der Hauptfiguren aus Mozarts Zauberfloete).

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Die Vorlage stammt aus diesem Buch:

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Mein Sohn wurde ein Ritter, komplett mit Brustpanzer, Helm (mit auf- und zuklappbarem Visier), Schwert, Schild und Schlachtross.

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