Im hohen Norden

Gestern morgen brachen wir fuer zwei Tage aus unserem Alltag aus – es sind ja Chanukkaferien, und dank dem Beruf des besten Ehemannes (und der netten Chefin meiner Wenigkeit) bot sich eine guenstige Gelegenheit.

Nach dem Fruehstueck ging’s los, nordwaerts. Ohne nennenswerte Staus kamen wir in Akko an, das wir natuerlich auch gleich besichtigten. Besonders beeindruckt haben uns die engen Gaesschen und natuerlich der farbenfrohe orientalische Basar. Doch Bilder sagen mehr als tausend Worte:

Bunte Vielfalt 1 IMG_6361 IMG_6362

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Und ploetzlich waren da Autos geparkt, mitten auf einem der Plaetze in der Altstadt, von denen nur gaaanz schmale Gaesschen abgehen. Wir kriegt man denn die Autos da rein, fragten wir uns. So geht’s:

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Links und rechts von den Rueckspiegeln ist noch etwa ein halber Zentimeter Luft, wenn’s hoch kommt… Mann, d i e Nerven moecht‘ ich haben!

Ueberhaupt, die engen Gassen und die vielen verwunschenen Winkel haben es mir angetan.

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IMG_6367Und an diesem Platz kamen alte Erinnerungen hoch: Hier war ich das erste Mal vor etwa 20 Jahren auf meiner ersten Israelreise. Es ist die alte Karawanserei von Akko. Frueher durfte man ueber den ganzen Platz gehen, heute ist er wegen Baufaelligkeit groesstenteils abgesperrt.

Turm

Arkaden

 

Der Leuchtturm erinnert schon fast an Nordeuropa, nicht?

Leuchtturm Akko

 

Fuer die Nacht hatte der beste Ehemann fuer uns ein Zimmer in diesem Hotel in Nahariya reserviert. Was soll ich sagen: Einfach, sauber, praktisch direkt am Meer. Und das Beste: Die Badewanne war ein Jacuzzi! Das haben wir natuerlich alle genossen.

Auch das Abendessen war ein Erlebnis. Uns geluestete nach Fleisch. Das erste von uns angepeilte Restaurant war nicht koscher, also suchten wir weiter und fanden gleich um’s Eck dieses Lokal hier. Ein absoluter Geheimtipp: Friedliche, freundliche Atmosphaere, gemuetlich, freundliches, unaufdringliches Personal, eine nicht zu ueberladene Karte, grosszuegige Portionen und super geschmeckt hat’s! Echtes Ferienfeeling kam auf.

Das Hotel ist total ruhig gelegen, und wir schliefen bei offenem Fenster den Schlaf der Gerechten.

Heute morgen fanden wir uns puentklich um 8.30 Uhr im Esssaal ein – wir waren die einzigen Gaeste diese Nacht, wurde uns gestern schon gesagt. Wir konnten uns nach Herzenslust an all den guten Sachen guetlich tun: Brot und Broetchen, Butter, Konfituere (hausgemacht), verschiedene Sorten Kaese, geschnittene Tomaten und Gurken, Joghurts, hartgekochte Eier, Burekas (eine Art Krapfen), Oliven (hausgemacht),  zwei Sorten Kuchen (hausgemacht)… und dazu Kaffee, Tee, heisse Schokolade, Orangensaft und Wasser. Was will man mehr?

Wir packten anschliessend unsere Siebensachen und fuhren noch weiter nordwaerts bis irgendwo kurz vor Rosh Hanikra. Das Wetter war bewoelkt und angenehm (sprich: nicht zu heiss), sodass wir am Meer genau richtig aufgehoben waren. Die Kinder bauten Sandburgen, fischten (Sohn) oder spielten Frisbee (Tochter), wir konnten entspannen, lesen (ich) und fotografieren (auch ich).

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Die Wachabloesung des Patrouillenbootes, das die Grenze zum Libanon ueberwacht:

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Als (fast) letzten Punkt der Reise besuchten wir die Me’arat Keshet, einen riesigen Felsenbogen, der von einer grossen Hoehle nach deren Einsturz uebriggeblieben ist. Leider waren dort sehr viele Leute unterwegs, sodass wir nicht allzu lange blieben.

Bogenhoehle

Da und dort lugten schon die ersten Rakafot zoegerlich aus den Felsen:

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Auf der Heimfahrt machten wir noch einen kurzen Zwischenhalt in Caesarea am Meer, direkt neben dem grossen Kraftwerk. Da es leicht regnete war die Pause recht kurz und es gibt davon keine Fotos.

Jetzt sind wir wieder daheim und voller neuer Energie fuer den Alltag, der mit dem Ferienende am Freitag wieder beginnt. Es war wunder-wunderschoen!

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