Waffenstillstand, die droelfundzwanzigste

Es sei ab sieben Uhr abends Waffenstillstand, hiess es. Dies, nachdem heute fast 200 Raketen aus Gaza auf Israel abgeschossen wurden. Wir hatten das Vergnuegen, um 6:30 Uhr von den Sirenen aus dem Bett gescheucht zu werden – mit dem netten Nebeneffekt, dass der Kopf des besten Ehemanns von allen unfreiwillig naehere Bekanntschaft mit dem Kopf meiner Wenigkeit machte. Das Resultat ist eine nette, dezent farbige Beule ueber meinem rechten Auge…

Um acht Uhr abends wurde freudig verduendet, der Waffenstillstand halte – erstaunlich, denn um 19:15 Uhr rannten wir nochmals in den Bunker… offenbar verfuegt die Hamas nicht ueber Schweizer Praezisionsuhren.

Sei es, wie es wolle – wir hoffen alle, die Ruhe halte diesmal etwas laenger als ein paar Tage Stunden (vorzugsweise Jahre oder Jahrzehnte), aber die Erfahrung hat uns skeptisch und vorsichtig werden lassen. Wir glauben der Hamas nur noch das, was wir sehen koennen.

 

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Eine Antwort zu Waffenstillstand, die droelfundzwanzigste

  1. vered schreibt:

    „Wir glauben der Hamas nur noch das, was wir sehen koennen.“ Damit sind wir nicht ganz allein. Ich habe den Eindruck, auch Abu Mazen merkt langsam, mit wem er es zu tun hat …

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