Bye bye, Hase!

Wir hatten einen Hasen, genauer gesagt: ein Kaninchen. Es kam damals zu uns, weil die Vorbesitzer es nicht mehr wollten (wie so viele Tiere, die bei uns landen). Zu Beginn war „der Hase“, wie er hiess, im Kaefig – in einem unten offenen, vom besten Ehemann von allen selbst gebauten Kaefig, den wir immer wieder auf neue, saftigere Plaetzchen unserer Wiese verschoben.

Aber: Kaninchen graben gern. Sehr gern. Und so kam es, dass unser Hasi sich den Weg in die Freiheit buddelte. Nicht ein, sondern hundertmal. Bis es uns zu bloed wurde, den Hasen jeden zweiten Tag einzufangen und in den Kaefig zurueckzubugsieren.

Also liessen wir ihn laufen. Frei. Ganz frei. Er genoss es. Hoppelte durch unseren Garten. Hoppelte durch die Nachbarsgaerten. Hoppelte durch den oeffentlichen Park. Frass saemtliches Gruenzeug, das ihm geeignet erschien – und manchmal probierte er sogar vom Katzenfutter. Leider  – zum Leidwesen des besten Ehemanns von allen – knabberte er auch die schoenen Blumen ab, die eigentlich unseren Garten zieren sollten…

Und jetzt ist er tot. Eine Freundin von uns fand ihn auf dem Weg im oeffentlichen Park. Man sieht keine aeusserlichen Verletzungen. War es ein Hund? Oder wurde er von einem dieser unsaeglichen E-Bikes ueberfahren? Wir werden es wohl nie erfahren.

Eines ist jedoch sicher: Er hatte ein gutes Leben und erfreute sich seiner Freiheit bis zum Schluss.

Adieu, Hasi.

Hasi

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