Putzen, kochen, essen – da capo!

Im September/Oktober finden jeweils mehrere jüdische Feiertage direkt nacheinander statt. Es beginnt mit Rosh Hashana, dem jüdischen Neujahr, das  dieses Jahr auf den 14. und 15. September fiel. Darauf folgt Jom Kippur, der Versöhnungstag, der höchste jüdische Feiertag, der mit einem 25-stündigen Fasten (kein Essen, kein Trinken) begangen wird und dieses Jahr auf den 23. September fiel.

Jetzt steht Sukkot vor der Tür, das Laubhüttenfest. Es beginnt am 27. September und endet am 5. Oktober – aber nur der erste und letzte Tag sind echte Feiertage, an denen wie am Shabbat nicht gearbeitet werden darf.

Jüdische Feiertage sind normalerweise mit Essen verbunden (Ausnahme: Jom Kippur), ebenso der Shabbat. Da sich dieses Jahr Feiertage und Shabbat praktisch abwechseln, habe ich so langsam das Gefühl, ausser „putzen, kochen, essen“ nichts zu tun. Wäsche waschen vielleicht noch dazwischen…

Aber eigentlich mag ich diese Zeit im Jahr. Man trifft sich mit der Familie isst gemeinsam, geht in die Synagoge, bringt Dinge ins Reine (oder sollte dies jedenfalls), die Kinder haben frei…

Hier noch zwei Impressionen von Jom Kippur. Die meisten Kinder benutzen den autofreien Tag, um mit ihren Fahrrädern auf den Strassen (und Autobahnen) herumzufahren. Die Bilder stammen aus der Zeitung Israel Hayom, da ich am Jom Kippur nicht fotografiere (und auch nicht Fahrrad fahre, fürs Protokoll).

Kippur 1

Kippur 2

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