Strömender Regen und Stromausfälle

Es regnet. Das ist gut.

Es regnet. Das ist schlecht.

Gut deshalb, weil das Land dringend Wasser braucht, weil ich vom ganzen Staub und Sand in der Luft buchstäblich die Nase voll habe, weil Regen cool ist (vor allem, wenn man ihn 9 Monate lang vermisst hat), weil endlich wieder alles grünt und blüht und so weiter und so fort.

Schlecht deshalb, weil es sofort, und damit meine ich SOFORT, zu Problemen kommt:

  • Ampeln quittieren kommentarlos ihren Dienst und führen zu Verkehrschaos
  • Es gibt Unfälle
  • Die Strassen stehen unter Wasser. Aber richtig. Bis zu 20 cm sind keine Seltenheit – da wünscht man sich jeweils ein Amphibienfahrzeug und fühlt sich fast wie ein Schiffskapitän, wenn die Fontänen links und rechts des Wagens hoch aufspritzen
  • Die Häuser lecken. Vor allem bei Regen verbunden mit Wind
  • Viele Kinder gehen nicht zur Schule. Man ist ja nicht wasserfest
  • Der Strom fällt aus. Manchmal nur für kurze Zeit, manchmal auch für länger. Momentan wird berichtet, es seien immer noch rund 8’000 (in Worten: achttausend) Haushalte ohne Stromversorgung – und dies seit zwei Tagen. Bei uns gab es „nur“ etwa vier oder fünf relativ kurze Stromausfälle bisher. Es regnet allerdings auch erst seit drei Tagen.

Wo soll das hinführen? Der Winter hat noch gar nicht begonnen, und schon sind riesige Teile des Landes stromlos? Manchmal fragt man sich, wo die vielgerühmte Technologie und das Know-How bleiben…

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