Deine Meinung ist gefragt!

Ich haette mal gerne Fremdeinschaetzungen, und zwar moeglichst viele. Thema ist folgendes:

Tochterkind muss im Naturkundeunterricht ein Modell des Sonnensystems basteln und zur Benotung abgeben. Kriterien sind deren viele, hier die Liste:

  • Im Modell muessen alle Bestandteile des Sonnensystems vorhanden sein (Sonne, Planeten, Asteroidenguertel), und zwar am passenden Ort
  • Die Planeten sind in der richtigen Farbe und Groesse dargestellt
  • Die Umlaufbahnen der Planeten sind sichtbar gemacht
  • Die Planeten sind nach Kategorien aufgeteilt (Riesenplaneten, Zwergplaneten, etc)
  • Die Namen der Bestandteile des Sonnensystems sind im Modell angeschrieben
  • Dem Modell sind Informationen zum Sonnensystem beigefuegt (separates Blatt mit Text)
  • Maximale Groesse des Modells: 60×60 cm

 

Bewertet werden alle obengenannten Punkte sowie im weiteren auch:

  • Originalitaet
  • Zeit- und Arbeitsintensivitaet, Aesthetik
  • Zusammenarbeit (es darf in Gruppen von bis zu 3 SchuelerInnen gearbeitet werden)
  • Verwendung recycelter Materialien

 

Ich sag grad mal absichtlich nicht, in welche Klasse Tochterkind geht. Aber deine Meinung haette ich gern, und zwar zu folgenden Fragen:

  • Fuer welche Alters-/Klassenstufe wuerdest du so ein Modell in Auftrag geben?
  • Wieviel Zeit erscheint dir realistisch zur Herstellung?
  • Ab welchem Alter glaubst du, ein Kind koenne so eine Arbeit selbstaendig (=ohne Hilfe von Erwachsenen) loesen?

 

Stay tuned, Fortsetzung folgt. Und bitte nicht vergessen, deine Meinung in den Kommentaren zu hinterlassen.

Danke!

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7 Antworten zu Deine Meinung ist gefragt!

  1. vered schreibt:

    yud-bet, hochbegabte vielleicht auch yud-alef

  2. Laure schreibt:

    Man kann die Planeten kaum so klein machen, dass man die Umlaufbahnen in richtiger Proportion auf 60×60 cm hinkriegt. (wer schon mal den „Planetenweg“ gegangen ist, weiss das).

    • chutzpi schreibt:

      Ich habe ja auch nirgends behauptet, die Abstände der Planeten im richtigen Verhältnis darstellen zu wollen – das ist bei einer Maximalgrösse von 60×60 cm unmöglich. Meine Astronomiekenntnisse reichen genügend weit, um einzusehen, dass das nicht geht 🙂

  3. Laure schreibt:

    Distanz vom Neptun zur Sonne: 4,5 Millarden km
    Sonnendurchmesser: ca. 1,3 mio km
    4,5×10^9:1,3×10^6 = ca 3’000:1 = 30:0,01
    also darf die Sonne nur 0,1 mm im Durchmesser haben, wenn das modell massstabgetreu sein soll, die Planeten & Monde entsprechend kleiner…

    Wenn man schon auf Massstab wert legt, sollte man eher darauf achten, sonst kriegen die Kinder eine ganz falsche Vorstellung…

    • chutzpi schreibt:

      Nein. Ich habe die Masse für die Planetenmodelle in etwa von hier übernommen:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Modell_des_Sonnensystems
      Auf allen Planetenwegen, die ich bisher besucht habe, hatte die Sonne einen Durchmesser von mindestens einem Meter – damit man sie nämlich auch vom entferntesten Planeten aus noch sieht.
      Wenn ich einen Sonnendurchmesser von 0.1 mm mache, kann ich die Planeten gleich weglassen, denn um die zu sehen, bräuchte ich ein Mikroskop. Und herstellen lässt sich sowas dann schon gar nicht mehr…

      • Laure schreibt:

        Das Modell ist tatsächlich sehr schön geworden.
        Was ich sagen wollte: die meisten Darstellungen und Modelle bemühen sich zwar, die relative Grösse der Planeten zu berücksichtigen, aber dafür sind die Distanzen zwischen den Planeten völlig falsch. Ich wollte ausführen, dass wenn man die Distanzen richtig haben wollte, dann wäre das auf einem 60×60 cm modell nicht darstellbar, weil die Sonne nur 0,1mm klein sein könnte.
        Aber da du nach dem didaktischen Wert so einer Übung gefragt hattest, wollte ich dazu anmerken, dass man den Kindern eigentlich etwas Falsches beibringt, wenn man die Proportionen zwar bei der Grösse der Planeten berücksichtigt, nicht aber bei der Distanz der Umlaufbahnen. Insofern fände ich es bei dieser konkreten Aufgabe sinnvoller, wenn die ganze Klasse zusammen ein grossräumigeres Modell, z.B. auf dem Sportplatz der Schule machen würde, wo man die Proportionen bei der Grösse der Planeten UND bei den Distanzen der Umlaufbahnen richtig hinkriegen könnte. Also nicht unbedingt ein bleibendes Modell, sondern eines, wo verschiedenen Kinder verschiedene (ev. selbst gebastelte) Planeten tragen und so die Umlaufbahnen darstellen. Das hätte den Vorteil, dass man dann auch eine Sonne machen könnte…

      • chutzpi schreibt:

        Da sind wir und wohl einig… ich hatte bloss keine Wahl und daher mussten wir aus den Gegebenheiten das beste machen. Natuerlich haben meine Tochter und ich bei der Herstellung des Modells viel miteinander geredet – und die Distanzen waren da durchaus ein Thema.

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