Der kleine Luxus des Alltags

Bei manchen Dingen merkt man erst, was man hatte, wenn man sie nicht mehr hat. Bei den meisten wohl. Es gibt jedoch Ausnahmen von dieser Regel. Da merkt man erst, was einem gefehlt hat, wenn man „es“ irgendwann mal hat.

Beispiel gefällig?

Ich bin in einem Haushalt mit Geschirrspüler aufgewachsen. Irgendwie war es selbstverständlich, dass man das benutzte Geschirr nur einräumen, „die Marie“ (wie Mama den Spüler liebevoll nannte) einschalten und danach das saubere Geschirr wieder in die Schränke versorgen konnte.

Dann zog ich aus. In meiner kleinen Wohnung hatte es keinen Geschirrspüler, ebenso wenig in der Wohnung meines Mannes, wo wir das erste Ehejahr über wohnten. Die neue Küche in unserem Haus hatte zwar einen vorgesehenen Platz für einen Geschirrspüler; dieser wurde jedoch als Vorratsschrank genutzt, da gleich nach dem Einzug kein Geld dafür vorhanden war und wir uns später einfach schon an den Status quo gewöhnt hatten.

Seit Pessach dieses Jahres ist alles anders: Ich, bzw. wir, haben einen Geschirrspüler! Freude herrscht!

Tatsächlich empfinde ich es als enorme Zeitersparnis, dass ich nicht mehr Teller, Gläser, Töpfe und Pfannen mühsam von Hand spülen muss, sondern sie nur noch einsortiere. Das Geschirr wird ausserdem auch sauberer, finde ich – vom Effekt des Wassersparens mal ganz abgesehen. Kurz: Ich bin glücklich.

 

Es gibt im Alltag kleine Luxusmomente. Geschirrspüler ein- und ausräumen ist einer davon.

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