Der Sommer, die Hitze und mein Kopf

Seit dem 21. Juni ist es offiziell: Es ist Sommer.

Wir haben schon seit längerer Zeit heisses, feuchtes Wetter, und irgendwie fand ich das lästig. Zu heiss, zu feucht, und überhaupt – es ist viel zu früh im Jahr für diese Temperaturen! Was soll das denn?!?

Dann fiel es mir gestern wie Schuppen von den Augen: Hey, es IST Sommer. Der Frühling ist vorbei, und die Hitze ist damit total gerechtfertigt. Der Sommer hier in Israel ist heiss, feucht und nahezu endlos. Er dauert von Mai bis mindestens Oktober, manchmal auch länger. Abkühlung ist nicht: Sommerregen sind hierzulande unbekannt, Sommergewitter ebenfalls (beides gehört zu den Dingen, die ich hier am meisten vermisse…) Man hat pausenlos Lust auf eine kalte Dusche, doch spätestens, wenn man wieder angekleidet ist, braucht man bereits die nächste, weil alles am Leib klebt.

Seit ich im Kopf den Switch von „Frühling“ zu „Sommer“ gemacht habe, ist mir zwar nicht kühler, doch die feuchtwarmen Tage sind irgendwie besser zu ertragen. Sommer ist wohl doch eine reine Kopfsache.

 

 

 

Keine Ahnung, ob das den armen Europäern hilft, die im Regen fast ertrinken und im Schlamm herumwaten, wenn sie in ihren Garten gehen… ich schicke vorsichtshalber mal ein bisschen Wärme und Sonnenschein nordwärts!

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