Filmtipp: Me Before You

Am Samstagabend war ich mit meiner besten Freundin im Kino. Endlich mal wieder, denn dazu komme ich – kommen wir –  viel zu selten. Wir sahen „Me Before You“ (deutscher Titel: „Ein ganzes halbes Jahr“).

Ich  habe das Buch gelesen, mitgefiebert, mitgelitten und mitgeweint. Es geht um eine junge Frau, Louisa Clark, die eine Arbeit als Pflegerin annimmt, weil sie das Geld braucht. Ihr Patient ist Will Traynor, ein ehemals sehr aktiver und sportlicher junger Mann, der infolge eines Unfalls vollständig gelähmt im Rollstuhl sitzt. Er will sich das Leben nehmen, da es in seinen Augen nicht mehr lebenswert ist, hat jedoch seinen Eltern versprochen, dies erst in sechs Monaten zu tun. Louisa versucht mit allen Mitteln, ihn von seinem Entschluss abzubringen und ihm das Leben schmackhaft zu machen, schafft es jedoch trotz allem nicht, ihn vom begleiteten Freitod abzuhalten.

 

 

 

Was soll ich sagen – der Film hat mich sehr berührt. Ich fand ihn gut gespielt, sehr gut gefilmt und toll geschnitten. Und natürlich wirft er unheimlich viele Fragen auf. Wann darf ein Mensch den (begleiteten) Freitod wählen? Darf man überhaupt entscheiden, ob man weiterleben will oder nicht? Wo ist für jemand der Punkt erreicht, an dem er nicht mehr weiterleben will oder kann? Wie geht man mit jemandem um, der den begleiteten Freitod in Erwägung zieht oder bereits beschlossen hat?

Ein Film, der noch lange nachklingt.

 

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