Aus grün wird blau

Unsere Tochter ist ja bekanntlich im Judo, und zwar schon seit 6 Jahren. Sie ist mit Begeisterung dabei, geht gerne an die Trainings und ist auch an Wettkämpfen meist dabei (wie oft sie verloren hat, zählen wir nicht mehr, aber beim letzten Wettkampf hatte sie zwei Siege in drei Kämpfen).

Judo ist für sie viel mehr als nur Sport. Ihre Freunde sind im Judo, nicht in der Schulklasse. Ihre „grossen Schwestern“ sind Judomädels. Ihr Vorbild ist Yarden Gerbi.

Am Sonntag durfte sie den neuen Gürtel in Empfang nehmen. Das wird jeweils ganz zeremoniell gemacht: Der Trainer legt die neuen Gürtel zusammen mit den Prüfungsergebnissen und der Urkunde (sowie in unserem Fall noch einem Geschenk und einem Lolli) vor die Judokas.

Gürtel neu

Dann nehmen alle ihren bisherigen Gürtel ab, falten ihn ordentlich zusammen und legen ihn hinter sich – der Gürtel wird mit Respekt behandelt, auch wenn man ihn jetzt im wahrsten Sinn des Wortes hinter sich lässt.

Gürtel alt

Danach bindet der Trainer jedem Judoka seinen neuen Gürtel um und gibt ihm einen freundschaftlichen Faustschlag gegen die Brust (bei Mädchen: gegen die Schulter).

Und zum Abschluss wird jeder Judoka vom Trainer (und von den Hilfstrainern) einmal kunstgerecht umgeworfen.

Der blaue Gürtel, den sie jetzt trägt, kommt vor dem braunen und dieser wiederum vor dem schwarzen. Die Prüfung für den blauen Gürtel gilt als schwierigste Prüfung im Judo überhaupt.

Wir sind total stolz auf unser Judomädchen!

 

 

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