Plötzlich Purim

Ich mag Purim sehr gern. Es ist ein ausgelassenes, fröhliches Fest, und ich liebe es, mich zu verkleiden (jedenfalls, wenn ich dafür eine zündende Idee habe).

Dieses Jahr jedoch hat mich Purim kalt erwischt. Irgendwie hatte ich im Kopf, dass es Ende März stattfindet (die jüdischen Feiertage haben ja im gregorianischen Kalender keine festen Daten, da das jüdische Jahr dem Mondkalender folgt). Daraus folgerte ich, dass ich noch massenhaft Zeit hätte, die Kostüme vorzubereiten. Denkste!

Dazu kam, dass der letzte Monat sehr stressig und vollgestopft war. Der beste Ehemann von allen war jede Woche zwischen 3 und 5 Tagen durchgehend ausser Haus, um dann an den verbleibenden Nachmittagen im Zweitjob zu arbeiten. Dadurch blieb nicht viel Zeit für Organisatorisches. Mama war zwar währenddessen hier und half mir tatkräftig, aber ich dachte, nach ihrer Abreise hätte ich noch mindestens zwei Wochen bis Purim. In Tat und Wahrheit war es aber nur eine knappe Woche…

Deshalb wurden auch die Mishlochei Manot radikal auf das absolute Minimum gekürzt. Wie immer gingen wir auch in die Synagoge, um die Megillat Esther zu hören.

In Sachen Kostüm war es zum Glück dieses Jahr relativ einfach:

Tochter verkleidete sich als Clown. Latzhose, ein gestreiftes T-Shirt von mir, gemusterte Socken, farbig gepimpte Schuhe von Papa, eine gekaufte Fliege und pink gefärbte, gezwirbelte Haare, Schminke ins Gesicht – fertig. Das Tüpfelchen auf dem i: Sie kann jonglieren. Das tat sie dann also Clown auch ausgiebig und war damit die Attraktion im Schulhaus und bei der Verwandtschaft.

Sohn verkleidete sich als Zuko aus Avatar. Rotes Oberteil, rote Hose, darunter ein T-Shirt aus dem eigenen Kleiderschrank. Narbe ins Gesicht geschminkt, zwei Schwerter in die Hand – fertig.

Ich verkleidete mich als Wilder Westen. Ausser dem Bart stammt alles aus unseren Kleiderschränken und dem Kostümfundus.

WW ganz

WW nah

Tüpfelchen auf dem i: Kaktus und Pferd am Ohr.

Kaktus und Pferd

 

 

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Feiertage, Israel, Judentum, Kinder abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Ich freue mich auf deinen Kommentar!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s