Erstens kommt es anders…

… und zweitens als man denkt.

Dies hat sich für unsere Familie an diesem Shavuot-Wochenende eindeutig bewahrheitet.

Die Feiertage verbringen wir ja traditionell immer bei meinen Schwiegereltern (bzw. bei der Schwiegermama, da mein Schwiegerpapa ja schon vor einigen Jahren verstorben ist). So war es auch diesmal geplant, und zwar als langes Wochenende, da der Feiertag nahtlos auf den Shabbat folgte.

Die Kocherei hatten wir auch wie immer aufgeteilt – ich den ganzen milchigen Teil für Shavuot und dazu noch einen Teil des Shabbatessens.

So weit, so gut.

Doch am Mittwoch musste Schwiegermama ins Krankenhaus, da sie sich plötzlich schlecht fühlte und auch sehr schläfrig war. Man fand heraus, dass die Sauerstoffstättigung in ihrem Blut ungenügend ist und behielt sie natürlich dort.

Am Donnerstag war die Lage unverändert, doch hofften wir, sie könne am Freitag nach Hause gehen.

Dem war jedoch nicht so: Die zuständige Ärztin erklärte, sie könne zwar meine Schwiegermama schon entlassen, doch die Chancen stünden sehr hoch, dass wir dann halt am Shabbat oder am Feiertag wieder mit ihr zurück ins Krankenhaus müssten. Das wollte natürlich niemand, und so blieb sie auch übers Wochenende dort.

Jetzt wurde es hektisch. Der beste Ehemann von allen fuhr vom Krankenhaus zu Schwiegermama nach Hause und brachte von dort alle für das Wochenende bestimmten Esswaren zu uns heim. Wir standen daraufhin stundenlang in der Küche und brutzelten, brieten, kochten und buken Leckereien. Denn es war auch noch meine Schwägerin samt Familie (4 Kinder) angemeldet.

Es ging alles viel besser als befürchtet  erwartet Man kam, ass und ging wieder. Die Kinder hatten Gelegenheit, mit den Cousins und Cousinen zu spielen, man feierte noch den Geburtstag der einen Cousine und fertig.

Alles ging ohne grösseren Stress über die Bühne. Eigentlich ein Erfolg, nicht?

 

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