Ein Juwel aus der Urzeit

Es gibt in der Schweiz viele Museen. Grosse, kleine, berühmte, unbekannte, überlaufene, stille, usw. Ein ganz besonderes Museum stelle ich hier und heute vor.

Bellach (SO). Ein kleines, unscheinbares Dorf am Jurasüdfuss, eigentlich gänzlich unauffällig. Doch hier verbirgt sich ein echtes Juwel. Ein urzeitliches Juwel, um genau zu sein.

Für Uneingeweihte ist es vielleicht etwas schwer zu finden, das Sauriermuseum Bellach. Doch ist man erst mal drin, findet man sich in einer anderen Welt.

In stilvoll ausgeleuchteten Settings präsentiert Museumsgründer Stefan Frieden viele verschiedene Exponate und führt den Besucher in die Urzeit zurück. Immer wieder baut er um und aus, erhält (Leih-)Exponate von anderen (viel grösseren!) Museen und Sammlern, hält Kontakt mit Sammlern und Dinobegeisterten aus aller Welt, sprudelt von Ideen für die Zukunft. Eines seiner Projekte ist ein Dinosaurierpark mit lebensgrossen Modellen, der zu einer Attraktion für Familien werden soll – unter anderem mit Picknick- und Spielplätzen.

Hier nur einige Impressionen:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

Wir durften das Sauriermuseum Bellach während einem unserer letzten Aufenthalte in der Schweiz besuchen und waren restlos begeistert. Man spürt deutlich, mit wie viel Herzblut und Liebe zum Detail alles ausgestellt und präsentiert wird. Stefan Frieden persönlich führte uns durch die Ausstellung, wodurch wir auch ganz viel über die Entstehung des Museums erfahren durften. Wenn du also mal in der Gegend bist: Besuch das Sauriermuseum! Du wirst es nicht bereuen. Öffnungszeiten, Preise, Anfahrtsweg und weitere Infos findest du hier.

(Und natürlich freute mich ganz besonders darüber, Stefan Frieden wieder einmal „live“ zu sehen, war er doch früher mal einer meiner Schüler. Stefan, mach weiter so!)

 

Veröffentlicht unter Kinder, Schule, Schweiz | Verschlagwortet mit , | Kommentar hinterlassen

Englisch auf israelisch

In Israel sind die meisten Schilder dreisprachig: Hebräisch, Arabisch und Englisch. Dies gilt für die grösseren Ortschaften und für die touristischen Gegenden mehr als zum Beispiel für ein kleines Dorf irgendwo in der Pampa. Dort ist man ohne Hebräischkenntnisse – und seien sie noch so gering – manchmal ganz schön aufgeschmissen.

Was die arabische Rechtschreibung angeht, kann ich dazu nichts sagen, da ich bisher noch nicht dazu gekommen bin, Arabisch zu lernen (ein Traum, den ich mir sicher irgendwann mal erfülle), aber was das Englisch betrifft, so ist es manchmal, gelinde gesagt, eher abenteuerlich. Einerseits liegt das wohl an der Tatsache, dass viele Wörter einfach mit viel dichterischer Freiheit phonetisch transkribiert werden, andrerseits wird die korrekte Schreibweise auch einfach nicht überprüft – eigentlich verwunderlich, im Zeitalter des Internets, nicht?

Da ich von meinem Papa eine Schwäche für Schilder aller Art geerbt habe, werden diese Stilblüten soweit möglich abfotografiert. Seit ich ein Smartphone habe, ist es einfach geworden, da „die Kamera“ immer dabei ist.

Letzten Donnerstag also stiess ich auf folgendes Schild:

Tunnel

Süss, nicht?

Über die interessante Führung in den Tunnels berichte ich zu einem späteren Zeitpunkt, die lohnt sich nämlich sehr, falls du gerade mal in der Gegend weilst.

Veröffentlicht unter Israel, Sprache | Verschlagwortet mit , , , | Kommentar hinterlassen

Wunschlos glücklich

Jahre-, wenn nicht jahrzehntelang lautete meine Standardantwort auf die Frage, was ich  mir wünsche: Ich wünsche mir einen rosa Elefanten.

Tja, das war’s dann – jetzt bin ich wohl wunschlos glücklich, denn seit einer Woche habe ich einen rosa Elefanten. 40 cm hoch, plüschig weich, kuschlig – und sehr rosa.

Ruaha

Er, bzw sie, heisst Ruaha, und zwar nach einer Elefantendame aus dem Basler Zolli, die ich noch aus Kindertagen kannte. Sie gehörte zu den ersten fünf Elefanten, die in den Zolli kamen und starb 2010 kurz nach unserem Besuch in der Schweiz. Meine Tochter nannte sie „dä fotzelig Elefant“, wegen der schuppigen Stirn – ‚Fötzeli“ sind auf Schweizerdeutsch Papierschnipsel. Die hat meine Ruaha zum Glück nicht.

 

Veröffentlicht unter persoenlich | Verschlagwortet mit | 1 Kommentar

Ruhige(re) Zeiten

Die Bat Mitzwa ist vorbei, ebenso Shavuot. Der Feiertag war nochmals mit *etwas* Arbeit verbunden, da meine Schwiegerfamilie mit milchigen Essen nicht so bewandert ist – sie mögen lieber fleischig. Deshalb übernehme ich seit etwa 12 oder 13 Jahren die Kocherei das Kochen für Shavuot, denn da werden traditionell milchige Speisen gereicht.

Das stand dieses Jahr auf dem Menüplan:

Shavuot

  • Kartoffelgratin
  • gefüllte Zucchini
  • Spaghetti-Nestchen
  • Nuss-Schnecken (parve, war der Nachtisch zum Abendessen am Vorabend)
  • Käsekuchen

Ausserdem gab es Crêpes, diverse Käse- und Brotsorten und von meiner Tochter ganz allein gebackene Kekse mit weissen Schoko-Chips.

Jetzt sollten ruhigere Zeiten einkehren. Das hoffe ich wenigstens – und die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Veröffentlicht unter Feiertage, Israel, Judentum | Verschlagwortet mit , | Kommentar hinterlassen

„Soziale“ Medien

Ich blogge. Ich bin auf Facebook. Und seit neuestem bin ich auch auf Instagram (anima1902), eigentlich aber nur, weil ich wissen möchte, was meine Tochter dort so treibt. Sie hat einen privaten Account und erteilt nur Personen Zugang, die sie auch im echten Leben kennt.

Allerdings finde ich, dass die sogenannten sozialen Medien oft ganz asozial sind – oder machen. Hierzulande ist das Smartphone ein nicht mehr wegzudenkender Körperteil eines jeden Menschen, der älter ist als etwa 4 Jahre.

Übertrieben? Finde ich auch. Aber ich sehe oft, wie Mütter (und Väter) bereits den Allerkleinsten erlauben, Filme anzusehen oder zu spielen. Wenn mehrere Leute beieinander sitzen, wird nicht mehr geredet und diskutiert, sondern jeder drückt auf seinem Gerät herum. Allerhöchstens zeigt man sich gegenseitig das lustigste Video/den neuesten Witz/irgend sonst etwas unwichtiges.

So sozial sind die neuen Medien also gar nicht. Doch ich merke auch selbst, wie sehr ich selbst (zu) oft auf mein Handy fixiert bin. Inzwischen nehme ich mich selbst bei der Nase und stelle es öfter mal auf Vibration oder gar ganz auf lautlos – denn: Ich möchte mehr Zeit im echten Leben mit echten Personen verbringen als in den sozialen Medien.

Veröffentlicht unter Alltag, Gesellschaft, Israel | Verschlagwortet mit , | 1 Kommentar

Geschafft!

Wir haben es geschafft. Wir sind geschafft. Und stolz. Und müde. Und zufrieden. Sehr zufrieden sogar.

Die Bat Mitzwa meiner Tochter war ein voller Erfolg. Wir haben so viel Zeit, Energie, Ideen, Kraft und nicht zuletzt auch Geld investiert – und es hat sich tausendfach gelohnt.

Die erste Überraschung für meine Tochter gab es schon einige Tage vor dem grossen Tag. Da kam nämlich meine beste Freundin A. aus der Schweiz angereist, um am Fest dabei zu sein. Sie schaffte es, Tochter von der Schule abzuholen. Die Freude war riesig!

Tag X: Bereits am Morgen waren Tochter und ich bei der Schmink- und Frisierdame. Sie hat ihre Sache sehr gut gemacht; wir fühlten uns beide mit Frisur und Make-Up wohl und „uns selbst“, d. h. nicht angemalt.

Danach ging es heim, zum Umziehen. Tochter zog ihr schickes, klassisch langes, weisses Kleid an, ich mein altes Hochzeitskleid (jaja, da passe ich tatsächlich auch nach 15 Jahren noch rein – ich war selbst erstaunt). Das war eine Überraschung für meine Mama, die eigens aus der alten Heimat angereist war, um den grossen Moment im Leben ihrer ersten Enkelin live mitzuerleben. Wir hatten ihr nämlich gesagt, ich zöge Hotpants und ein bauchfreies Oberteil an…

Per Auto fuhren wir zum Festsaal. Dort besprachen wir noch einige Details zu Licht und Musik, Tochter probte nochmals ihren Tanz – und dann kamen auch schon die ersten Gäste.

Man schlenderte im Garten des Saales herum, wo allerlei Stände mit kulinarischen Köstlichkeiten zur Verfügung standen. Ich kam allerdings kaum zum Essen, denn wir „mussten“ immer wieder für Fotos posieren, Leute begrüssen, Geschenke entgegennehmen (einige Gäste brachten kleine Geschenke für Tochter, zusätzlich zum Umschlag mit Bargeld oder Scheck, der als Geschenk hier üblich ist).

NYS_0349

Dann wurde der Saal geöffet, und die Gäste suchten sich ihren Sitzplatz. Wir hatten nur Schilder auf die Tische gestellt, auf denen bestimmte Gruppen von Menschen bezeichnet waren, also zum Beispiel „Arbeitskollegen des besten Ehemannes von allen“ oder so. Platzkarten gab es keine.

NYS_0344

Wir stellten uns vorne beim DJ auf, ich mit der Gitarre. Tochterkind stand am Eingang und schritt zu den Klängen des vor einer Woche eingespielten Liedes auf uns zu. Es war ein sehr bewegender Moment, wir uns danach auch von vielen bestätigt wurde.

Der beste Ehemann von allen sagte etwas, danach sprach Tochter kurz, dann wurde getanzt. Die Musik hielt sich auf einer für hiesige Verhältnisse niedrigen Lautstärke, genau so, wie wir es mit dem DJ ausgemacht hatten. Während des Essens spielte er wirklich nur Hintergrundmusik. Die ganze Zeit über liefen Fotos aus Tochters Leben über den riesigen Bildschirm.

Nach dem ersten Gang zeigten wir die Fotopräsentation, die mein begabter Schwager für uns angefertigt hatte: Fotos und kurze Filmsequenzen zeigten die 12 Lebensjahre meiner Tochter auf, alles mit Musik unterlegt und grafisch gekonnt gemacht. Wir wurden sogar gefragt, welche Firma wir denn damit beauftragt hätten!

Darauf folgten einige Videobotschaften von Verwandten, die nicht dabei sein konnten. Tochterkind wusste davon, war aber nicht auf die Überraschung gefasst, die dann kam: Yarden Gerbi höchstpersönlich beglückwünschte sie zur Bat Mitzwa! Die Freude war übergross, zumal Tochter im Vorfeld Enttäuschung geäussert hatte: Ob denn wirklich kein/ Prominente/r noch etwas sage?

Der Tanz von Vater und Tochter war ein weiteres Highlight. Wie eine Elfe schwebte meine Tochter übers Parkett – und auch das war nicht „wie bei allen anderen“, denn sie tanzten keinen Slow, sondern einen Paso Doble. Danach wurde frei getanzt, und die Stimmung war einfach super.

Unsere Lieblingssängerin Bat Ella kam eigens vorbei, um zwei Lieder zu singen. Auch das war ein unvergesslicher Moment, den wir alle sehr genossen. Sie lud uns gleich noch ein zu ihrem Konzert, das Anfang Juli stattfindet. So eine tolle, positive, liebevolle, starke Frau – es ist ein Privileg, sie kennen zu dürfen.

Der Hauptgang kam, alle assen. Für die Kinder (und auch für die Erwachsenen) gab es zudem eine süsse Bar, wo man sich mit allerlei Süssigkeiten eindecken konnte. Sehr schön gemacht und den ganzen Abend lang gut bestückt.

Ein weiteres eindeutiges Highlight war Tochters Judodarbietung. Obwohl – da passierte uns noch eine Panne: Ihr neuer Judogi blieb in der vorbereiteten Tüte daheim liegen… Zum Glück hatte eine ihrer grossen Judoschwestern – die Judoleute sind weit mehr als nur Freunde für sie – ihren Anzug dabei. Der war zwar viel zu gross, liess sich aber mit durchsichtigem Klebeband auf die richtige Grösse zurecht“stutzen“. Tochter und ihr Partner legten eine filmreife Vorstellung hin, die – untermalt von dramatischer Musik und der richtigen Beleuchtung – bei allen Gästen einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen hat.

Es gab auch noch Nachtisch, und dann war das rauschende Fest vorbei. Geschafft!

Wir haben unendlich viele positive Rückmeldungen erhalten, schwebten mindestens drei Tage danach noch auf der Glückswelle durch die Gegend, sind geschafft, aber mehr als zufrieden mit dem Ergebnis. Danke an alle Mitwirkenden sowie an alle, die an uns gedacht haben an diesem besonderen Abend!

Und einen besonderen Dank meiner besten Freundin H. für das wunderschöne Kompliment auf ihrem Blog!

 

Veröffentlicht unter Gesellschaft, Israel, Judentum, Kinder, persoenlich | Verschlagwortet mit | 1 Kommentar

Ruhig hier, nicht?

Momentan schreibe ich fast nichts. Aus Gründen. Doch es wird bald wieder lebendiger hier, versprochen!

Veröffentlicht unter persoenlich | Verschlagwortet mit | 1 Kommentar

Camping in Eigenregie

Wenn die Kinder irgend einen Ausflug mit der Schule/dem Kindergarten haben, müssen sie jedes Mal eine von den Eltern unterschriebene Einverständniserklärung mitbringen.

Letzte Woche nun kam mein Sohn mit folgendem Stück Karton nach Hause:

Ishur

Darauf steht:

Sind die Eltern einverstanden, den Jungen/das Mädchen am Ausflug mit seinen Freunden und dessen (sic!) Vater teilzunehmen. Ziel: …, von Freitag auf Samstag.

Unterschrift der Eltern

Natürlich fragte ich erst einmal nach, was das denn sei, denn offizielle Einverständniserklärungen sehen deutlich anders aus. Mein Sohn erklärte mir, er und drei weitere Freunde hätten einen Campingausflug geplant. Einer der Väter komme mit (der wusste zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nichts von seinem Glück).

Nach einigem Hin und Her beschlossen wir, ihn auf den Ausflug gehen zu lassen. Es ist nahe beim Haus, und die Jungs hatte sich schon so gefreut! Für den einen war es gar die erste Nacht ausser Haus ohne die Eltern.

Sie schliefen im Zelt (mein Sohn gab allerdings zu, dass sie nicht wirklich viel geschlafen hätten), assen und spielten unter freiem Himmel – ganz wie früher.

Mein Sohn kam müde und über und über dreckig – die Beine waren von Fuss bis Knie pechschwarz -, aber überglücklich nach Hause. Sie hätten bereits beschlossen, wieder mal sowas zu machen. Und mein Mann fand, er würde nächstes Mal dann wohl auch mitgehen.

Veröffentlicht unter Kinder | Verschlagwortet mit | 1 Kommentar

Affenparty

Meine Tochter geht in die 6. Klasse. Nach diesem Schuljahr steht ein Schulwechsel an – sie kommt in ein neues Schulhaus, in eine neue Klasse (und in unserem Fall auch in eine andere Stadt).

So ein „Abschluss“, wie er nach der 6. Klasse stattfindet, muss natürlich gefeiert werden. Es gibt ein Abschlussfest, zu dem die Eltern eingeladen sind und für welches bereits jetzt fleissig geprobt wird: Gesang, Tanz, Theater etc.

Doch das ist noch nicht alles, denn es soll auch eine sogenannte After Party stattfinden, nur für die Kinder, ohne Eltern (ok, einige Eltern werden aus Aufsichtspersonen mitgehen, von wegen Minderjährigen und so).

Es wurde beschlossen, in „unserem“ Freibad zu feiern. Das ist ideal: Schön, gross, sauber, nahe gelegen und somit für alle leicht erreichbar. Das Datum wurde schon vor längerer Zeit provisorisch festgelegt. Allerdings war auf Nachfrage ebendieses Datum in ebendiesem Schwimmbad bereits besetzt. Also beschloss man (sprich: der Elternrat), den Tag der Party zu verschieben. Man informierte die Eltern.

Doch dann ging eine Mutter (eine einzige von 37 Müttern, wohlbemerkt) auf die Barrikaden. Was das solle, sie habe sich die After Party für den und den Tag eingetragen, und am neuen Datum könnt ihre Tochter nicht teilnehmen, weil – und jetzt kommt’s – sie als Familie ein Wochenende in Eilat gebucht habe.

Wohlverstanden: Die beiden möglichen Daten sind in der letzten Juniwoche, die Schule endet offiziell am 30. Juni (dieses Jahr fällt er auf einen Freitag) mit der Zeugnisvergabe.

Wie kann man bloss während der Schulzeit ein Wochenende in Eilat buchen, noch dazu an den letzten Schultagen im Jahr? Wie kann man dazu noch die Frechheit haben, wegen eines einzigen Kindes die ganze Party umzubuchen? Und: Warum kommt diese Mutter mit ihrer Frechheit durch?

Denn die Party wurde verschoben. Auf einen ihr genehmen Tag. Allerdings wird sie nicht in unserem Dorf stattfinden, sondern auswärts – und dafür braucht man einen Autobus zum Transport der SchülerInnen. Der wiederum kostet Geld, das man meiner Meinung nach besser in die (ohnehin überflüssige, aber wenn schon, denn schon) After Party investiert hätte.

Kurz: Ich finde das Ganze ein Affentheater. Und spreche deshalb nur von der Affenparty. Oder aber von der After Party, immer schön mit der deutschen Bedeutung des Wortes „After“ im Hinterkopf.

Veröffentlicht unter Alltag, Kinder, Schule | Verschlagwortet mit , | 3 Kommentare

Something old…

…something new, something borrowed, something blue. So will es ein englischer Hochzeitsbrauch (und einige setzen noch „and a silver sixpence in her shoe“ dazu). Die Braut soll also etwas altes, etwas neues, etwas geliehenes und etwas blaues tragen. Die ganz Hartgesottenen legen auch ein Geldstück in den Schuh, was ich mir dann fürs Tanzen doch ziemlich unbequem vorstelle.

Auch in Deutschland (und selbstverständlich in Österreich und in der Schweiz) gibt es verschiedene Hochzeitsbräuche, so zum Beispiel Reis werfen, Baumstamm sägen oder Spalier stehen. Die Bräuche unterscheiden sich von Region zu Region und werden mal mehr, mal weniger befolgt.

Am weltbesten Arbeitsplatz haben wir immer wieder PraktikantInnen, zu deren Aufgaben es unter anderem gehört, eine unserer Vitrinen zu dekorieren. Momentan ist das Thema dort Hochzeit und alles, was damit zusammenhängt – Bräuche, Statistiken usw.

Unsere Praktikantin C. hat dies mit vielen Accesoires sehr schön umgesetzt. Und so ganz nebenbei kamen mein Brautschleier  und „unserHochzeitspaar“, das damals auf der Torte stand, zu neuen Ehren.

Vitrine links

Vitrine rechts

KartenVitrine

BrautpaarVitrine

 

 

 

Veröffentlicht unter Allgemeines | Verschlagwortet mit | Kommentar hinterlassen