Lesechallenge-Update Januar 2018

Hier die Bücher, die ich im Januar gelesen habe:

  • Ein Buch, das dir von einer anderen Teilnehmerin empfohlen wurdeDi schöni Fanny (P. Lenz)
  • Ein Buch, in dem ein Raubzug eine Rolle spielt – London Heist 1 (J. McKay)
  • Ein Buch, das du für 2017 geplant, aber dann doch nicht mehr geschafft hastThe Diddakoi (R. Godden)
  • Ein Buch, das in einem anderen Buch erwähnt wird – Do the Birds still sing in Hell (H. Greasley)
  • Ein Buch mit einem Tier im Titel – The second-chance Dog (J. Katz)
  • Ein Buch, in dem Sport thematisiert wird – Federer – The Biography of Roger Federer (C. Bowers)
  • Ein Buch über den Tod oder Trauer – Accabadora (M. Murgia)
  • Wahre Verbrechen – *Homicide (D. Simon)
  • Ein Buch, dessen Verfilmung du bereits gesehen hast – Wonder (R. J. Palacio)
  • Ein Buch, das du geliehen hast oder das dir geschenkt wurdealle mit * gekennzeichneten Bücher auf der Liste
  • Ein Buch, das in einem Land spielt, das dich fasziniert – *Die Geisha (A. Golden)
  • Das nächste Buch in einer Serie – London Heist 2, 3 und 4 (J. McKay)
  • Eine Mikrogeschichte – Bury my heart at Wounded Knee (D. Brown)
  • Ein Buch mit deiner Lieblingsfarbe im Titel – Schillernd blau (L. Hüsch)
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Meine Lesechallenge

Seit Jahren bin ich in einem deutschen Elternforum unterwegs. Dort trifft man Gleichgesinnte, um sich über dies und das und auch über jenes zu unterhalten. Natürlich gibt es dort auch Leseratten, so wie ich eine bin.

Jedes Jahr findet dort eine Reading Challenge statt. Am Jahresanfang kommt eine Liste mit Themen heraus, die man im Laufe des Jahres abarbeitet. Das Buch zum jeweiligen Thema kann man selbst auswählen und ist dadurch sehr frei. Manche Bücher passen in mehr als eine Kategorie – es ist erlaubt, dies auszunutzen, doch ich habe den Ehrgeiz, ein Buch pro Kategorie zu lesen. Die Liste stammt übrigens von hier .

Ich habe bisher nie mitgemacht, weil mir die Vorstellung irgendwie widerstrebte, etwas lesen zu „müssen“ (Schul-Pflichtlektüre lässt grüssen), doch da ich letztes Jahr erschreckend wenige Bücher gelesen habe, beschloss ich, dieses Jahr auch dabei zu sein. Was soll ich sagen – man kommt direkt in einen Leserausch.

Hier sind die Themen für 2018:

  • Ein Buch, dessen Verfilmung du bereits gesehen hast
  • Wahre Verbrechen
  • Das nächste Buch in einer Serie
  • Ein Buch, in dem ein Raubzug eine Rolle spielt
  • Ein Krimi im skandinavischen Stil
  • Ein Roman über eine reale Person
  • Ein Buch, das in einem Land spielt, das dich fasziniert
  • Ein Buch mit einer Uhrzeit im Titel
  • Ein Buch über einen Bösewicht oder Antihelden
  • Ein Buch über den Tod oder Trauer
  • Ein Buch, das eine Autorin unter männlichem Pseudonym geschrieben hat
  • Ein Buch mit einer LGBTQ Hauptperson
  • Ein Buch, das auch als Theater oder Musical umgesetzt wurde
  • Ein Buch eines Autors, der/die einen anderen ethnischen Hintergrund hat als du
  • Ein Buch über Feminismus
  • Ein Buch über psychische Probleme
  • Ein Buch, das du geliehen hast oder das dir geschenkt wurde
  • Ein Buch, das von einem Autorenduo geschrieben wurde
  • Ein Buch, in dem Sport thematisiert wird
  • Ein Buch eines Autors aus deiner Gegend
  • Ein Buch mit deiner Lieblingsfarbe im Titel
  • Ein Buch mit einer Alliteration im Titel
  • Ein Buch über Zeitreisen
  • Ein Buch mit einem Wetterelement im Titel
  • Ein Buch, das auf hoher See spielt
  • Ein Buch mit einem Tier im Titel
  • Ein Buch, das auf einem anderen Planeten spielt
  • Ein Buch mit einem Liedtext im Titel
  • Ein Buch über Halloween oder eines, das an Halloween spielt
  • Ein Buch, in dem Zwillinge vorkommen
  • Ein Buch, das in einem anderen Buch erwähnt wird
  • Ein Buch aus dem Literaturclub einer/s Prominenten
  • Ein Kinderbuchklassiker, den du nie gelesen hast
  • Ein Buch, das 2018 veröffentlicht wird
  • Gewinner eines Goodreads Choice Awards (oder anderen Buchpreises)
  • Ein Buch, das in dem Jahrzehnt deiner Geburt spielt
  • Ein Buch, das du für 2017 geplant, aber dann doch nicht mehr geschafft hast
  • Ein Buch mit einem hässlichen Cover
  • Ein Buch, in dem ein Buchladen oder eine Bibliothek eine Rolle spielen
  • Dein Lieblingsthema einer früheren POPSUGAR-Lesechallenge

 

 

10 optionale Zusatzthemen

  • Ein Bestseller aus deinem Schulabschlussjahr
  • Ein Cyberpunk-Buch
  • Ein Buch, das du einen Fremden an einem öffentlichen Ort hast lesen sehen
  • Ein Buch, das etwas mit deiner familiären Herkunft zu tun hat
  • Ein Buch mit einer Frucht oder einem Gemüse im Titel
  • Eine Allegorie
  • Ein Buch von einem Autor mit deinem Vor- oder Nachnamen
  • Eine Mikrogeschichte
  • Ein Buch über ein aktuelles gesellschaftliches Problem
  • Ein Buch, das dir von einer anderen Teilnehmerin empfohlen wurde

 

Vielleicht mag ja jemand von euch mitmachen – ich freue mich auf eure Kommentare!

 

Selbstverständlich werde ich meine „Gelesen“-Listen an dieser Stelle veröffentlichen und vielleicht auch das eine oder andere Buch im Blog näher vorstellen.

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Lied für Teenagereltern

Teenager sind toll. Teenager sind nervig. Das deutsche Wort für Teenager ist Pubertier. Einige nennen diese Wesen auch Pubertisten.

Wie dem auch sei, das Leben mit Teenagern (oder auch nur mit einem) ist schwierig. Oft auch schön, aber öfter kompliziert. Da fliegen die Fetzen. Meistens, weil man sich so ähnlich ist, dass einen am anderen genau das stört, was man an sich selber noch nicht zu ändern geschafft hat. Später dann versöhnt man sich wieder, oft tränenreich, und das Spiel geht von vorne los.

Durch Zufall bin ich vor kurzem auf ein Lied von Johannes Strate gestossen, dessen Refrain in etwa alles sagt, was man als Mutter/Vater/Bezugsperson eines Teenagers zu sagen hat:

Du kannst streiten und schreien, bis die Welt untergeht,

du kannst gegen mich sein, wenn das grad für dich zählt,

das ist alles egal, denn du weisst ganz genau,

ich bin bei dir, wenn du mich brauchst.

Hier das Lied (Quelle: Youtube):

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Verschlampt!

Vielleicht erinnerst du dich an dieses Bild, das mein Sohn gemalt hat und auf das er sehr stolz war. Das wollte ich gestern von der Schule nach Hause nehmen… doch o Schreck! Niemand weiss, wo es ist… Ich habe soo einen Hals!

Das geht doch wohl gar nicht – solche Kunstwerke (auch die Zeichnungen all seiner Klassenkameraden sind weg) einfach verschwinden lassen! Das zeugt von mangelnder Achtsamkeit, mangelnder Wertschätzung und mangelndem Verantwortungsgefühl. Ich hoffe ja immer noch, die verschollenen Werke kämen irgendwo wieder zum Vorschein, aber wahrscheinlich wurden sie achtlos entsorgt. Ich könnte schreien!

Und: Natürlich war es niemand.

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Unsere Hutze

Wir haben eine Hutze. Eigentlich eine Katze, aber da sie (bzw. er) ein halber Hund ist, stimmt die Bezeichnung Hutze wohl schon. Wolf. Unser Wolf. Er ist gerade drei Jahre alt geworden und seit eineinhalb Jahren bei uns. Erinnerst du dich? Er kam halb verhungert und krank bei uns an… gestern war ich mit ihm beim Tierarzt, zum Impfen, und da wurde er auch gleich gewogen: Juhui, er hat zugenommen! Jetzt wiegt er 7.25 kg, Tendenz nach wie vor steigend. Er darf das – für seine Grösse ist er immer noch eher dünn.

Damals

Wolf1

Etwas später

Wolf2

Letzten September

Wolf3

Gestern

Wolf4

 

 

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Das kommt mir nicht ins Haus!

Produketnamen haben es in sich. Man weiss, dass Leute damit beschäftigt sind, Produktenamen zu entwerfen, die sich in möglichst vielen Ländern und Sprachen verkaufen lassen, ohne irgendwelche schlechte Assoziationen zu wecken. Gar nicht so einfach.

Manchmal geht das aber auch tüchtig in die Hose, wie zum Beispel bei diesem Waschpulver:

ColonWaschmittel

Als Medizinertochter bringe ich es nicht übers Herz, dieses Produkt zu kaufen, denn Colon ist der Dickdarm

 

 

Die Zahnpasta mit Namen Crest wird hier nun offenbar nicht mehr verkauft. Die habe ich auch nie gebraucht, denn in der alten Heimat gibt es Kondome genau dieses Namens…

 

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Henna-Party

 

Oh, das Jahr 2018 ist schon fast um und ich habe noch nichts geschrieben – das soll sich jetzt ab sofort wieder ändern.

Bisher war ja hier nicht allzu viel los, aber gestern Abend liessen Tochter und ich die korken knallen. Das kam so: Die Tochter der Sekretärin des Judoclubs, in dem meine Tochter trainiert, heiratet. Wir bekamen zwei Einladungen, eine für die Henna-Party und eine für die Hochzeit. Da ich nicht an beide Anlässe gehen kann (und will, denn die finanzielle Belastung wird einfach etwas gross, wenn man bedenkt, dass man pro Person und Abend zwischen 250 und 300 Schekel bezahlt, als Geschenk getarnt), liess ich meine Tochter auswählen: Henna-Party oder Hochzeit.

Sie entschied sich für die Henna-Party.

Ursprünglich wurden solche Parties nur von Frauen für die Braut ausgerichtet – so eine Art Junggesellinnenabschied. Der Brauch ist in Nordafrika verbreitet, ebenso in Indien, mit jeweils unterschiedlichen Zeremonien. Die jüdische Auslegung des Brauchs, so habe ich mir sagen lassen, ist die folgende: Die Frau nimmt mit der Hochzeit drei Gebote auf sich, die sie erfüllen muss. Das Wort Henna (חינה) besteht aus den Anfangsbuchstaben dieser drei Gebote (Mitzwot):

  1. Absonderung von Challa – ab einer bestimmten Menge Mehl muss vom Teig ein kleines Stück abgesondert werden. Früher bekamen es die Priester, heute wird es vernichtet, da es keine Priester mehr gibt.
  2. Nidda – die Einhaltung der Reinheitsgesetze betreffend der Menstruation.
  3. Anzünden der Shabbatkerzen – vor Shabbatbeginn zündet man (normalerweise zwei oder mehr) Kerzen an. Ab diesem Zeitpunkt gelten die Shabbatverbote.

Bei der Henna-Party bekommt jeder Gast (der das möchte, es ist nicht zwingend) Hennapaste auf die Handfläche. Diese hinterlässt dort ihre orangerote Farbe, die ziemlich lange bleibt. Oft bekommt man ein nettes „Deckelchen“ drüber, damit man sich die Kleider nicht schmutzig macht, denn je länger die Paste einwirkt, desto leuchtender die Farbe.

Heute sind Henna-Parties für Frauen und Männer offen. Natürlich wird dabei auch gegessen und getanzt. Der Raum ist geschmückt und zum Nachtisch gibt es die traditionellen süssen Kekse. Gestern wurden wir ausserdem mit farbigem Reis beworfen, da die Henna-Party eine indische Komponente hatte (die Mutter der Braut ist Inderin, der Vater Marokkaner).

 

Hier noch einige Impressionen:

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Frühstücken wie eine Fürstin

Vorletzte Woche, ganz kurz vor Chanukka, erlebte ich eine ganz tolle Überraschung:

Ich habe eine beste Freundin, A. Wir kennen uns seit über 20 Jahren (jaja, so alt bin ich schon), und sie besucht uns mindestens einmal im Jahr. Sie war Überraschungsgast an Tochters Bat Mitzwa-Feier im Mai.

Am Donnerstag kam meine Tochter wie üblich so gegen 16 Uhr von der Schule heim. Sie rief mich beim Eintreten; ich kam aus dem Schlafzimmer und fragte, ob sie mit Papa im selben Bus gefahren sei (dies lag ausnahmsweise im Bereich des Möglichen).

Doch: Hinter ihr stand A! In Fleisch und Blut! Ich dachte, ich seh‘ nicht richtig – im Internet sehe ich hin und wieder Filme von Menschen, die ihre Familien überraschen, Soldaten, die früher in den Urlaub kommen und so. Aber dass sowas mir passiert!

Der langen Rede kurzer Sinn: A. hatte kurz entschlossen ihre restlichen Urlaubstage zusammengekratzt und einen Kurztrip zu uns gebucht. Ausser meiner Tochter wusste niemand davon, und die hielt drei Wochen lang dicht! Im Nachhinein habe ich erfahren, dass die beiden die Aktion über WhatsApp geplant hatten – und zwar hat meine Tochter dort auf Deutsch geschrieben! Da werde ich gleich noch ein wenig stolzer.

A und ich verbrachten einige gemütliche Tage miteinander. Wir machten einen Ausflug ans Meer mit den Kindern, lasen, plauderten. Doch die Krönung war ein Frühstück im Restaurant, das A. für mich ausgab.

Ein israelisches Restaurantfrühstück ist etwas ganz besonderes, sieh selbst:

Frühstück

Um es mit den Worten meines verstorbenen Grossvaters zu sagen: Mir läbed wieder wie d’Fürschte! (Wir leben wieder wie die Fürsten).

Danke, A., für die gelungene Überraschung!

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Raketen (nicht Feuerwerk)

In deinen Medien wird darüber höchstwahrscheinlich nicht berichtet – oder erst, wenn unsere Luftwaffe zurückschlägt. Sechs Nächte in Folge wird Israel bereits wieder beschossen. Bisher südlich von uns, aber man hört Nachrichten. Und fragt sich, wann die Sirenen bei uns auch heulen werden.

Momentan haben die Kinder Ferien, sind also eher daheim – denn Sorgen macht es mir vor allem, wenn der Alarm sie unterwegs erwischt. Sie wissen zwar, wie sie sich zu verhalten haben und was zu tun ist, aber die Vorstellung, dass sie so ganz allein ohne erwachsene Begleiter… das macht Angst.

Trumps Statement über die Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt war meiner Meinung nach übrigens nicht der Auslöser für die „neuerlichen Unruhen“ – allerhöchstens der Aufhänger. Gebrodelt hat es vorher auch schon.

Hier ein interessanter Artikel zum Thema – unbedingt lesen!

 

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Chanukka!

Gestern Abend begann Chanukka, das jüdische Lichterfest. Wir feiern das Ölwunder, das während der Wiedereinweihung des Tempels geschah: Ein einziger Krug Öl, der eigentlich nur für einen Tag gereicht hätte, speiste den Leuchter im Tempel acht Tage lang, bis neues Öl hergestellt worden war. Jeden Abend zünden wir eine Kerze mehr an, bis alle acht brennen (das 9. Licht ist der „Diener“, mit dem die anderen angezündet werden). Traditionell isst man in Öl ausgebackene Speisen wie zum Beispiel Latkes/Levivot (Kartoffelpuffer) und Sufganiot (Berliner).

ChanukkiaTag1

Wie jedes Jahr hat meine Mama auch heuer Geschenke für jeden der acht Tage vorbereitet. Manchmal sind sie nur für die Kinder, manchmal für alle vier und manchmal für die Familie als Ganzes. So sieht das aus:

Chanukkageschenke

Schön, nicht? Die Kinder haben ab morgen eine Woche Ferien und freuen sich schon darauf, vor allem auf das Ausschlafen. In dieser Woche werden wir sicher das eine oder andere unternehmen, auch als Familie. Ich habe mir nur einen Tag frei genommen, an einem anderen Tag werde ich die Kinder zur Arbeit mitnehmen. Heute Abend hoffe ich auf einen klaren Himmel, denn es sollen viele Sternschnuppen zu sehen sein – da bin ich mal gespannt!

 

 

Übrigens heizt sich die Stimmung hier gerade wieder deutlich auf, und dies nicht etwa wegen Trumps Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt. Es war schon vorher nicht wirklich ruhig, aber seit einigen Tagen gibt es – hauptsächlich nachts – wieder Raketenalarme. Momentan noch etwas weiter südlich als wir wohnen, aber es kommt näher. Ich bleibe am Ball.

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