Ein wundervolles Wochenende

An Chol haMo’ed Sukkot entführte uns mein Mann in (meiner Meinung nach) eines der schönsten Hotels in Israel, das Hacienda Forest View. Da entspannt man sich schon bei der Ankunft, denn alles ist grün, hell und ruhig. Bilder sagen mehr als Worte:

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Es war wunderschön!

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Zu Yom Kippur

 

Mögt Ihr alle ins Buch des Lebens eingeschrieben werden!

Bat Ella: B’sefer Chayim

(Quelle: YouTube)

בספר חיים ברכה ושלום ופרנסה טובה.
נזכר ונכתב לפנייך אנחנו וכל עמך בית ישראל,
לחיים טובים ולשלום.

 

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Ein Jahr danach…

Seit einem Jahr ist Wolf nun bei uns. Hat sich positiv verändert, nicht wahr?

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Bye bye, Batman

Am Mittwoch, am Vorabend des jüdischen Neujahrsfestes, musste ich unseren schwarzen Kater Batman einschläfern lassen.

Batman gehörte zu unseren „Draussenkatzen“ und war der letzte verbleibende Spross aus Pumas einzigem Wurf. Da er nicht ständig in unserer Nähe war, bemerkten wir seine Erkrankung erst recht spät… er hatte wohl einen Tumor in der Nase und konnte nur noch schlecht atmen. Es kam mir vor, als hätte er bei uns Hilfe gesucht, denn am Montagabend wehrte er sich nicht gegen den Katzenkorb. Ich nahm ihn zur Tierärztin, die meinte, man könne eventuell trotz allem mit Antibiotika noch etwas retten – aber am Mittwochmorgen war dann sein Zustand so schlecht, dass ich entscheiden musste, ihn gehen zu lassen.

Die Tierärztin war sehr einfühlsam, ich war bis zum Schluss bei ihm, und Batman spürte wirklich nichts. Er entspannte und schlief ein, und dann hörte das Herz auf zu schlagen. Als wir ihn begruben, sah er ganz friedlich aus.

Batman

Bye bye, Batman, du fehlst uns.

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Schule: Lust und Frust

Heute habe ich zwei Nachrichten für dich: Eine gute und eine schlechte.

Die gute zuerst: Meine Tochter ist begeistert von der neuen Schule. Dies, obwohl sie mit dem Bus hin- und zurückfahren muss, obwohl sie in der Klasse gar niemanden kannte, obwohl sie lange Tage hat (oft kommt sie erst nach 16 Uhr heim), obwohl sie viele Hausaufgaben hat. Sie fühlt sich wohl in der Klasse, fühlt sich von ihren Kameraden und Kameradinnen angenommen. Sie hat jetzt echte Gesprächspartner, die ähnliches wie sie erlebt haben (Mobbing, Ignoriert-werden, Aussenseiter sein etc). Tochter kommt zufrieden heim und setzt sich gleich an die Hausaufgaben. Sie achtet sehr darauf, alles noch am selben Tag zu erledigen – das haben wir nämlich im letzten Jahr bereits geübt, denn so hält sich die Belastung dann doch noch in überschaubaren Grenzen. Daneben geht sie nach wie vor viermal die Woche ins Judo.

Die schlechte Nachricht: Mein Sohn hat das Schuljahr eher auf dem linken Fuss begonnen. Er hat eine neue Klassenlehrerin, ist jetzt in der Fünften und damit schon bei den Grossen im Schulhaus (die Grundschule geht bis zur sechsten Klasse). Ich bin eigentlich selber überrascht davon, wie unsensibel der Schuljahresanfang von Seiten der Lehrerinnen – in allen Fächern, da war die Klassenlehrerin sogar eher auf der lieben Seite – gehandhabt wurde. Man liess die Schülerinnen seitenweise Gedichte von der Wandtafel abschreiben, danach auch noch Fragen dazu, die sie als Hausaufgaben beantworten sollten. Schön und gut, aber mein Kind hat ADS und dadurch grosse Mühe mit Abschreiben. Wenn es dann noch so eine Menge ist, geht der Laden runter und die Verweigerung setzt ein. Mein Sohn kam sogar weinend nach Hause, weil er nicht mehr als höchstens eineinhalb Zeilen schaffte… DAS muss doch so nicht sein, oder? Ja, ich weiss, die Kinder sind schon gross, aber sie hatten gerade erst zwei Monate lang Ferien und alle damit verbundenen Freiheiten. Da könnte man doch wenigstens die erste Woche etwas milder gestalten, nicht?

Jedenfalls habe ich mit einigen Lehrerinnen bereits gesprochen, und eine Hiobsbotschaft erhalten: Das Erziehungsministerium hat offenbar alle Erleichterungen für Kinder mit Lernschwierigkeiten annulliert – mit Ausnahme derjenigen, die Sonderunterricht oder spezielle Förderstunden erhalten. Wie weiter? Das weiss keiner so richtig.

Ich hoffe, der Elternabend gebe etwas mehr Klarheit, denn eines weiss ich: Mein Sohn kommt ohne Erleichterungen im Lesen und Schreiben nicht durch, obwohl er sonst in allem locker mithalten kann. Ich werde berichten.

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Der Alltag hat uns wieder

Am 1. September hat die Schule wieder begonnen. Endlich, mögen einige (die meisten?) Eltern sagen, denn in den letzten zwei Augustwochen gibt es in der Regel keine Kinderbetreuungsangebote mehr. Zwei Monate Sommerferien sind lang, aber sie kamen mir heuer trotz allem recht kurz vor. Das mag daran liegen, dass wir recht viel unternommen und erlebt haben.

Der 1. September war dieses Jahr ein Freitag. Das bedeutet, dass die Kinder einen ersten, kurzen Schultag haben, danach einen freien Tag wegen Shabbat und dann erst so richtig beginnen.

Meine Tochter freut sich auf die Schule: Sie beginnt ja einen neuen Lebensabschnitt, an einer neuen Schule, sogar in einer anderen Stadt. Sie darf manchmal mit dem besten Ehemann mitfahren, nimmt manchmal den Bus auf dem Hinweg und immer den Bus auf dem Rückweg.

Mein Sohn freut sich deutlich weniger. Für ihn ist die Schule ein überflüssiges Übel, mit dem man möglichst wenig zu tun haben und für das man sich möglichst nicht anstrengen will.

Auf jeden Fall waren wir mit allem gerade rechtzeitig bereit: Bücher eingeschlagen und angeschrieben, Hefte gekauft, Schulranzen und -Mäppchen gefüllt, neue T-Shirts gekauft.

T-Shirts? Ja, die braucht man. Vor allem, wenn man die Schule wechselt.

Es gibt hier keine eigentlichen Schuluniformen (doch, aber nur in den religiösen Schulen). Statt dessen trägt man untenrum das, was man gerne möchte (im Rahmen des Erlaubten: Hotpants und Miniröcke sind verboten), und obenrum ein einfarbiges T-Shirt mit kurzen oder langen Ärmeln. Auf diesem ist auf der linken Brustseite das „Wappen“ oder Symbol der jeweiligen Schule aufgedruckt. Das kann man in vielen Kleidergeschäften kostenlos machen lassen, wenn man die T-Shirts dort kauft. Tochters Auswahl sieht so aus:

Schultshirts

Für den Winter werden wir noch langärmlige Shirts und Sweatshirts kaufen müssen, beide ebenfalls mit dem Schulsymbol drauf.

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Schulweg üben

Mit Erstklässlern macht man das, nicht wahr? Man übt den Schulweg, bis das Kind genau weiss, wo es langgehen muss, damit es zur Schule oder umgekehrt auch wieder nach Hause gelangt.

Tochter wechselt in die weiterführende Schule in der Nachbarstadt. Dies ist nur möglich, weil unser Dorf keine entsprechende Klasse führt, denn normalerweise geht man im eigenen Wohnort zur Schule.

So wird sie mit dem Bus hinfahren müssen. Damit sie weiss, wann und wo sie ein- und aussteigen muss, sind wir die Strecke zweimal mit dem Bus abgefahren.

Schulweg

So leer ist der Bus übrigens nur in der Ferienzeit… vom 1. September an wird er wohl immer voll sein.

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Abenteuer daheim

Mein Sohn hat zwei beste Freunde (nein, eigentlich sind es mindestens drei, aber zwei davon gehören zu der Sorte, mit denen es gerne etwas abenteuerlicher werden darf).

Mein Sohn hat ja ein vom besten Ehemann von allen selber entworfenes und gebautes „Baumhaus“ – die Anführungszeichen deshalb, weil es eigentlich gar kein Baumhaus ist; der Baum steht dahinter.

Jedenfalls wollten die Jungs nun schon zum zweiten Mal in diesem Sommer im Baumhaus schlafen. (Letztes Mal konnte von Schlaf keine Rede sein, sie waren bis nach drei Uhr früh wach und morgens um fünf auch schon wieder auf den Beinen. Die beneidenswerte Energie der Jugend halt.)

Gesagt, getan. Am Abend trudelten die Teilnehmer einer nach dem andern bei uns ein. Zuerst gab es Abendbrot, was sich mit Witzen und viel Gelächter ziemlich in die Länge zog und von allen sehr genossen wurde. Mit dieser positiven Grundstimmung ging es dann hinaus ins Baumhaus. Natürlich waren auch unsere sämtlichen Katzen mit von der Partie.

Baumhausnacht

Was soll ich sagen: Es war unheimlich friedlich. Zuerst tollten sie noch ein wenig im Garten herum, dann zogen sie sich auf ihr Schlaflager zurück, wo sie noch lange plauderten und lachten. Um 23 Uhr mahnte ich zur Ruhe – sie dürften gerne noch länger wach bleiben, aber einfach leise miteinander reden.

Das wurde sehr gut eingehalten, und offenbar schliefen sie darüber ein. Als ich heute morgen aufstand, um zur Arbeit zu fahren, war jedenfalls noch alles ganz still. Vom besten Ehemann von allen habe ich vernommen, dass er den letzten Siebenschläfer doch tatsächlich hatte wecken müssen 🙂

Sicher war das nicht die letzte Nacht im Baumhaus. Ich werde berichten.

 

 

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Gestern im Supermarkt…

…traute ich meinen Augen kaum: Sah ich doch deutschsprachige Werbung an den Einkaufswagen! Hier, in Israel!

Das musste ich doch gleich fotografieren, denn der ganze Wagen stammt offensichtlich aus Deutschland: Auch der Münzeinwurf ist mit Lidl beschriftet.

Gab’s die wohl mal im Angebot? Samt der Werbung?

Lidl1

Lidl2

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Eine Seefahrt, die ist lustig…

 

Mein Arbeitgeber macht im Sommer den Laden für eine gewisse Zeit dicht – Ferien/Urlaub für alle ist angesagt. Dieses Jahr habe ich keine zusätzlichen Urlaubstage im Sommer genommen, da wir als Familie nur einen Kurztrip gebucht hatten, und zwar auf einem Schiff.

Hier einige Teaser-Fotos von unserem schwimmenden Hotel, mehr gibt’s so nach und nach 🙂

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