Basel ist die Stadt der Museen. Für jeden und jede gibt es etwas: Cartoonmuseum, Kunstmuseum, Naturhistorisches Museum, Tinguely-Museum, SpielzeugWeltenMuseum, Museum für Gegenwartskunst, Museum der Kulturen, um nur einige wenige davon aufzuzählen
Wir waren in der Basler Papiermühle. Das ist ein ganz tolles, unverstaubtes „Museum“, in dem man sehr viel selber machen und erfahren kann. Als erstes kommt man in den Raum, wo der Papierbrei hergestellt wird: Mittels eines Mühlrades wird eine Maschinerie von Hämmern angetrieben, die alte Lappen und Stoffreste zu einem homogenen Brei zerstampfen.


Dieser kommt dann in einen Bottich, und dort darf man sein eigenes Papier schöpfen – ganz echt, sogar mit Wasserzeichen.

In verschiedenen Räumen wird die Geschichte des Papiers und natürlich des Buchdrucks aufgezeigt. Natürlich kann man seinen Namen in Bleibuchstaben setzen und drucken, auf alten Schreibmaschinen schreiben,

man kann mit verschiedenen Federn und Tinten experimentieren,

man kann einen Brief versiegeln lassen,

Papier selber marmorieren und auch einem Buchbinder bei der Arbeit zusehen. Kurz. Das Museum ist einen Tagesausflug wert. Dank der Kleber, die man als Eintrittskarten erhält, ist es möglich, zwischendurch draussen etwas Luft zu schnappen oder etwas zu essen, bevor man mit dem Rundgang weitermacht. Absolut empfehlenswert und ein Muss für Familien mit (nicht mehr allzu kleinen) Kindern!
